Microsoft 365: Renewal- und Lizenzstrategie

Februar-Vorteil nutzen, Juli-Preissprung vermeiden.

abtis GmbH / 27. Januar 2026

2026 bringt für Microsoft 365 gleich zwei relevante Änderungen, die Budget, Vertragslaufzeiten und Lizenzstrategie im Mittelstand direkt betreffen:

  • Ab 1. Februar 2026 sinken die Listenpreise in EUR durch eine Währungsanpassung.
  • Ab 1. Juli 2026 werden viele Microsoft-365-Suiten erweitert (mehr Security/Management/KI-Funktionen) und die meisten Pläne werden teurer.

Für IT-Leiter ist das vor allem eines: eine Timing-Frage. Wer Renewal- und Beschaffungszeitpunkte sauber steuert, kann die Kosten 2026 spürbar optimieren.

Februar 2026: Preissenkung in EUR durch Währungsanpassung

Microsoft passt im Rahmen der regelmäßigen „Currency Harmonization“ die Preise in bestimmten Währungen an. Für den Euroraum wird dabei eine Senkung um rund 7,4% kommuniziert.

Wichtig für die Praxis:

  • Die Senkung gilt nicht rückwirkend.
  • Sie wirkt vor allem bei Neukäufen und Verlängerungen, deren neue Laufzeit ab 01.02.2026 startet.
  • Laufende Jahresabos bleiben in der Regel bis zum Laufzeitende unverändert.

Was heißt das für Sie?
Wenn Ihr Renewal ohnehin im Zeitraum Februar bis Juni 2026 liegt, entsteht ein attraktives Fenster: Sie können in EUR günstiger starten, bevor im Juli die nächste Änderung kommt.

Juli 2026: Erweiterte Microsoft-365-Suiten – und höhere Listenpreise

Zum 01.07.2026 führt Microsoft umfangreiche Anpassungen in den Suites ein. Hintergrund: Microsoft integriert mehr Leistung in die Pläne, insbesondere in den Bereichen: 

  • Sicherheit (z. B. bessere Schutzfunktionen gegen Phishing/Schadlinks – je nach Plan) 

  • Endpoint- und Geräte-Management (z. B. zusätzliche Intune-Funktionen in den Enterprise-Suiten) 

  • KI-gestützte Funktionen (mehr Copilot-/AI-nahe Fähigkeiten im Alltag) 

Parallel dazu steigen die Listenpreise bei vielen Plänen:

  • Business Basic und Business Standard steigen.
  • Enterprise: Auch Microsoft 365 E3 und E5 steigen. Gleichzeitig werden E3/E5 funktional ausgebaut u. a. mit zusätzlichen Security- und Intune/Endpoint-Management-Funktionen (z. B. Remote Help/Advanced Analytics; je nach Plan weitere E5-Bausteine).
  • Frontline-Pläne (F1/F3) steigen prozentual stark.
  • Business Premium bleibt in den bisher bekannten Informationen preislich stabil – trotz Funktionsausbau. Das macht Premium für viele Mittelständler besonders interessant, wenn Security und Device-Management ohnehin Thema sind.

Kernpunkt: Ab Juli zahlen viele Unternehmen mehr – bekommen aber auch „mehr Suite“. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf bestehende Add-ons und Doppel-Lizenzierungen.

Empfehlungen - so gehen Sie strategisch vor

1. Renewal-Termine prüfen – ideal: vor der Preiserhöhung buchen

Wenn Sie die Wahl haben, ist die wichtigste Empfehlung:

Planen Sie Verlängerungen/Neukäufe möglichst so, dass die Laufzeit vor dem 01.07.2026 startet.
Damit sichern Sie sich (je nach Ausgangssituation) den Februar-EUR-Vorteil und umgehen zumindest für die nächste Laufzeit den direkten Effekt der Juli-Preiserhöhung.

2. Preisvorteil langfristig sichern – mit 3-Jahres-Verträgen über abtis

Viele Mittelständler wollen planbare IT-Kosten statt jährlicher Überraschungen. Genau dafür eignen sich 3-Jahres-Verträge:

  • Preisvorteil länger fixieren (statt jährlich neu in Preisrunden zu laufen)
  • Budget-Planbarkeit für IT und Finance
  • Weniger administrativer Aufwand (weniger häufige Renewal-Projekte)

Bei abtis (CSP) bieten wir 3-Jahres-Verträge, mit denen Sie den Preisvorteil – je nach gewähltem Startzeitpunkt – langfristig sichern können.

3. Lizenzportfolio „aufräumen“, bevor Sie die Laufzeit festzurren

Bevor Sie auf 12 oder 36 Monate verlängern, lohnt sich ein kurzer Check:

  • Haben wir zu viele Seats (durch Fluktuation, Projektspitzen, Abteilungswechsel)?
  • Gibt es Doppellizenzen (z. B. Security-/Management-Add-ons, die künftig in der Suite enthalten sind)?
  • Passt unser Plan-Mix noch? (z. B. Standard vs. Premium, E3 vs. E5, F1 vs. F3)

Ziel: Sie verlängern nur das, was Sie wirklich brauchen – und sichern den Preis dann sauber ab.

4. Business Premium bewusst prüfen

Für viele mittelständische Unternehmen ist Business Premium häufig die „Sweet-Spot“-Suite, wenn Security und Geräte-Management wichtiger werden, weil:

  • der Funktionsumfang wächst,
  • der Preis (laut bisheriger Ankündigung) stabil bleibt,
  • und man oft mehrere Einzellösungen konsolidieren kann.

 

Kurzfazit: 2026 ist ein Jahr, in dem Timing bares Geld wert ist

  • Februar 2026: EUR-Preissenkung durch Währungsanpassung – interessant für Renewals/Neukäufe ab 01.02.
  • Juli 2026: erweiterte Suiten + Listenpreiserhöhungen – trifft viele Pläne.
  • Best Practice: vor Juli buchen und den Vorteil idealerweise mit 3-Jahres-Verträgen langfristig sichern.
  • Vorher aufräumen: Seats, Add-ons, Plan-Mix – dann erst fixieren.

Quelle:
Advancing Microsoft 365: New capabilities and pricing update | Microsoft 365 Blog


Jetzt handeln – wir unterstützen Sie dabei:

Damit Sie den Februar-Vorteil optimal nutzen und den Juli-Preissprung möglichst vermeiden, lohnt sich ein kurzer Blick auf Ihre Renewal-Termine, Laufzeiten und den Lizenzmix. Wir beraten Sie bei abtis praxisnah zur passenden Lizenzstrategie. Buchen Sie jetzt einen Beratungstermin. Wir prüfen gemeinsam Ihre Ausgangslage und leiten konkrete nächste Schritte ab.

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